Alles Gute zum 54. Geburtstag, lass es krachen, lieber Stefan!
Autor: Jens Ackermann (Seite 27 von 29)
Die Garde gratuliert herzlich zum runden Jubiläum, lieber Walter!
Zum närrischen Geburtstag nur das Beste wünscht die Garde ihrem Freund Gero!
Alles Gute zu Deinem Ehrentag, lieber Peter!
Er rundet! Zum 30. Geburtstag von Achim Windeck
Zum runden Geburtstag nur das Beste wünscht die Garde ihrem Freund Achim!
Im Namen der Garde, herzliche Gratulation zu Deinem Ehrentag, lieber Christoph!
Was muss ein Gardist im Dienst trinken, wenn er 0,5 Promille erreichen will?
Spalter behaupten: Drei Tage lang gar nichts.
Man wartete eigentlich auf die traditionelle Gardetour, als zum Sommerfest in Form eines grossen Hafenfestes in unserem Gardequartier Kaisermühle geladen wurde.
Ein mächtiger Leuchtturm lockte Gardisten und Gäste an einem Sonntagmorgen bei prächtigem Wetter an. Hein Polier und Captain Rudi steuerten zum grossen Erfolg bei. Eine Hafenrundfahrt, ein Shanti Chor und bestes typisches Seemansessen ließen unsere Herzen höher schlagen.
Unsere Sessionseröffnung ist immer der Ordens-und Gardeappell vor und in der Kaisermühle, durch den unser Kommandant Eric in gewohnt gekonnter Weise führte bei schönstem Wetter. Natürlich gab es auch wieder Beförderungen und neue Senatoren wurden auch aufgenommen.
Die offizielle Sessionseröffnung fand am 11.11. einem Sonntagmorgen bei Kaiserwetter auf dem Sparkassenvorplatz unter starker Beteiligung statt und wurde von allen als ein grosser Erfolg gefeiert. Den Absacker nahmen wir wieder im Gambrinus ein.
Die Proklamation unseres Prinzenpaares litt leider unter dem fast 45 Minuten langen Einmarsch. Zum Glück lieferte unsere Prinzengarde mit ihren Tänzen ein Feuerwerk ab.
Der FA präsentierte einen neuen Marsch, der später in unseren Gardemarsch hineingeschnitten wurde. Warum und zu welchem Zweck wird wohl immer ein Geheimnis bleiben.
Das Nussknackerfest wies eine Überraschung auf, als unsere Wirtin uns mitteilte, dass sie schon übermorgen schliessen würde. Der Vorstand stellte einen Notplan auf und fand mit dem Unfassbar ein gutes Ausweichquartier, auch dank Costa.
Das Prinzenpaar wollte nicht mit langen Reden das Publikum nerven und legte dafür einen grandiosen Tanz auf die Bühne.
Natürlich besuchten wir auch wieder die Gesellschaften und konnten uns an guten Sitzungen erfreuen.
Dennoch war für uns, was die Sitzungen anbetrifft, das Highlight die Sitzung der Stromlosen Ader Im Kristallsaal zu Köln mit unseren Frauen. Markus Kober hatte alles glänzend organisiert, typisch Kölnisches Essen gab es und ein Programm, in dem auch nicht ein einziger Kölner Star fehlte.
Die gute Nachricht für uns war, dass man mit Richard und Lisa neue Pächter für die Kaisermühle gefunden hatte, die uns super freundlich entgegentraten und versprachen, uns jeden Wunsch zu erfüllen.
Das Beste an Altweiber war noch das Wetter, ansonsten nahm alles seinen gewohnten Verlauf. Und danach: Das Gambrinus überfüllt, im Rahser viel Lärm um nichts, dann auch noch zur Tanzschule Behneke, ein Abschluss der zum misslungenem Ausklang des Tages passte.
Der Gardefreitag vor den drei tollen Tagen, ein Höhepunkt im Leben der Garde, fand diesmal unter dem Motto “Holländer im Unfassbar” statt.
Wir konnten uns bei unseren Senatoren bedanken, indem wir den Senatorenclub einluden, der grössere Saal machte es möglich. Leider konnten wir unseren Senator Horst Reinhard, der als Archivar Unglaubliches geleistet und dem Archiv ein völlig neues Gesicht gegeben hat, nicht begrüssen. Er war nach langer Krankheit verstorben, wir dachten alle an ihn und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
Es wurde wie seit fast zwanzig Jahren zu Beginn des Satireabends deutlich gemacht, dass es hoch hergehen würde, deshalb keine Aufnahmen, Texte verschreddern und am Ende des Abends wie immer alles vergessen.
Es gibt aber immer jemand, der glaubt, klüger zu sein als die anderen und dennoch nichts versteht. Das mussten wir leider einsehen und der Vorstand beschloss, einen Gardefreitag in dieser Form nicht mehr zu veranstalten.
Der Tulpensonntag war typisch für die letzten Tage, er begann mit stürmischen Wetter und setzte sich am Nachmittag mit strahlender Sonne fort, die über einen grandiosen Zug, phantastische Gruppen, tolle Kostüme und vielen begeisterten Zuschauern strahlte.
Unser Vorsitzende wies uns zu Recht noch einmal auf unser Verhalten während der Sitzungen hin. Neben dem Prinzenpaar sind wir nun einmal das Aushängeschild im Viersener Karneval und stehen unter besonderer Beobachtung. Berechtigte Kritik kann uns nur stärken und das werden wir in der kommenden Session unter Beweis stellen.
Dreemol Viersche Helau!
Dr. Günter Weinforth
(Ehrenvorsitzende)
Da fuhren wir auf unserer Gardetour nach Kleve und von dort mit der Draisine oder Fahrrad durch das linksrheinische Grenzgebiet an die holländische Grenze nach Kranenburg, wo wir uns stärkten, bevor wir die Rückfahrt antraten, um noch rechtzeitig zu einem zünftigen Dämmerschoppen auf der Hotelterrasse einzutreffen. Wegen der großen Hitze durften wir das Abendessen draußen einnehmen bei völliger Dunkelheit. Wer konnte schon erkennen, was er aß, aber gut war es. Am anderen Tag stand Xanten, castra vetera, die alte Römersiedlung auf dem Programm und wir bekamen einen Eindruck, auf welch hohem Niveau die Römer lebten, wobei sie die Grenzsicherung am Rhein den Kelten überließen und den Menschen vierhundert Jahre Frieden bescherten. Wer wollte, konnte auch noch Xanten besichtigen.
Das traditionelle Sommerfest wurde zu einem Sommerbrunch umfunktioniert als eine Art Oktoberfest/Frühschoppen mit bayrischer Brotzeit und Blasmusik. Mit dem Ordensappell begann die eigentliche Session unter dem Motto: “Mit Föhnfrisur & Dauerwelle Vierscher Narren sind zur Stelle”.
Eric und sein neuer Azubi Gero gestalten den Ordensappell eindrucksvoll.
Diesmal wurden die neuen Senatoren direkt unter unerer Flagge draußen aufgenommen, denn ihre hohe Anzahl konnte die Kaisermühle nicht mehr fassen.
Am 11.11. wurde dann unser neues Prinzenpaar vorgestellt: Dirk II. und Betina I.
Im Gambrinus lernte man sich bei einem Bierchen noch näher kennen. Der Kanzler Prinz! Was sollte da noch schief laufen? Und so war es auch.
Fast. Der Einmarsch schien kein Ende zu nehmen. Da will ein Prinzenpaar das andere übertreffen, leider auf Kosten der Zuschauer.
Das Prinzenpaar präsentierte einen neuen frischen Song, der bald zum Ohrwurm avancieren sollte.
Und dann lief alles wie am Schnürchen ab. Kein Wunder bei einem einge- fahrenem Team.
Erwähnen sollte man unbedingt den Abend im Unfassbar unter dem Motto: “Früher war alles besser” mit Food Rave und Bildern von früher. Ein toller Abend mit vielen guten Gesprächen. So bleibt die Garde lebendig.
Schließlich die tollen Tage: Schweizer Abend mit dem Rodelteam aus der Schweiz, der Gardefreitag (Schwein gehabt), die große Party in der Windmühle, der Tulpensonntagszug bei Top Wetter, die Kinderfete etc. etc.
Ein großer Dank gilt unseren Sponsoren, ohne die vieles nicht möglich wäre,
Michael Metz, der unseren Wagen in bestem Zustand erhält,
den Tänzern, die sich von Jahr zu Jahr steigern und das Aushängeschild der Garde sind,
die Fahnenträger und Kanoniere, die immer zur Stelle sind,
die Generäle, die weiterhin Einsatz zeigen,
unsere zwei neuen Anwärter, immer dabei waren mit viel Enthusiasmus,
der gesamte Vorstand mit Christoph (Grundmann), Andreas, Eric, Gero und Pöffi, allen unseren herzlichen Dank!
Willst Du glücklich sein im Leben,
trage bei zu anderer Glück,
denn die Freude, die wir geben,
kehrt ins eigene Herz zurück.
Dreemol Viersche Helau!
Dr.G.Weinforth
(Ehrenvorsitzende)
Wer einen Tag lang glücklich sein will,
der betrinke sich.
Wer einen Monat lang glücklich sein will,
der schlachte ein Schwein
und esse es auf.
Wer ein Jahr lang glücklich sein will,
der heirate.
Wer ein Leben lang glücklich sein will,
der werde Prinzgardist.
Weisheit aus China
So freuten wir uns auf die Gardetour, die letzte hatte ein Problem mit dem Schiff. Und in Traben-Trarbach warteten wir schon wieder auf ein Schiff, es kam pünktlich, wir fuhren die schöne Mosel entlang, vorbei an den Weinbergen und wurden von einer echten reizenden schwarzen Zeller Katz bestens bedient. Und in Zell standen schon die Wagen mit den Traktoren bereit, die uns zu einem Imbiss in die Weinberge fuhren. Der Besuch einer Weinkellerei schloss sich an, bevor wir in Koblenz in einem komfortablen Hotel mit Biergarten landeten. Am nächsten Morgen ein zünftiger Marsch zum geschichtsträchtigen Deutschen Eck und mit der Seilbahn bei faszinierendem Ausblick auf die Festung Ehrenbreitstein, wo ein Historiker Sinn und Zweck der Feste bis in letzte Detail erläuterte. Danach waren wir geschafft. Großartig organisiert, Gero!
Am 21.10.2016 der absolute Höhepunkt: 8×11 Jahre Prinzengarde der Narrenherrlichkeit Viersen, gefeiert in der Festhalle, wo alles begann. Der Saal und die Tische in unseren Vereinsfarben blau und rot geschmückt, ein eindrucksvolles Bild bei ausverkauftem Haus. Nicht zu vergessen die großen Portraits aller aktiven Gardisten an den Wänden der Wandelhallen.
Unterstützt von moderner Technik in Bild und Ton lief ein sehenswertes Galaprogramm auf der Bühne ab, das bewusst auf karnevalistische Töne verzichtete. Erwähnen wir noch das Tanzpaar von vor 26 Jahren, Susanne Reiners und Andreas Pesch, noch einmal im Rampenlicht, eingebettet in einen historischen Rückblick auf die Garde, dokumentiert in Bildern von unserem Ehrenvorsitzenden.
Alle waren begeistert und feierten bis in die frühen Morgenstunden. Ein großer Dank geht an Eric, Pöffi und Andreas: Sehr starke Vorstellung.
Bald stand auch schon der General- und Ordensappell auf dem Programm mit vielen Senatoren, gemeistert von unserem Kommandanten Eric Tillmanns in bekannt glänzender Manier.
Kurz darauf die Prinzenproklamation mit dem jungen Prinzenpaar und Gefolge, die Überraschung. Ein wortgewandter, witziger, humorvoller Prinz, ein voller Erfolg trotz oder sogar wegen seines Alters, unverbraucht, frei von der Leber agierend, eine charmante Prinzessin, seine Zwillingsschwester, die wie er die Herzen der Jecken im Sturm eroberte. Mit ihnen durch die Säle zu ziehen, war ein Riesenspaß. Da lief nichts schablonenartig ab, immer wieder ein unerwarteter Einfall. Das Nussknackerfest spielte sich wieder einmal in gewohnter lockerer Atmosphäre ab.
Wir starteten traditionsgemäß die Saalsession bei den Jrön-Wette Jonges, ließen keine Gesellschaft aus, waren in Brempt und Bracht und anders- wo, stürmten das Haus unseres Ehrenvorsitzenden zum 2. Mal, da waren wir ganz unter uns, im Gegensatz zum Sturm aufs Stadthaus. Der Tulpensonntagszug erreichte nicht nur bei den Zuschauern bei strahlendem Sonnenschein einen Teilnehmerrekord, die After-Zug-Party in der Festhalle und das Gardefamilientreffen im Gardequartier bildeten wie in den letzten Jahren den krönenden Abschluss, obwohl wir uns noch mal zum Fischessen aufrafften.
Dennoch können wir das Fazit ziehen: Es war nicht immer so ereignisreich wie in der verflossenen Session.
Und nach der Session die Jahreshauptversammlung. Da kann man alles dem Protokoll entnehmen. Hier seien nur die Ergebnisse der Vorstandswahlen erwähnt:
Erster Vorsitzender: Christoph Grundmann
Stellvertretender 2. Vorsitzende: Dr. Andreas Pesch
Stellvertretender Kommandant: Gero Wolff von Weidenfeld
Christoph Hölters löst Dr. Stefan Berrisch als Schatzmeister ab.
Die Garde ist gut gerüstet und freut sich auf die nächste Session.
Vivat, crescat, floreat
Prinzengarde der Narrenherrlichkeit Viersen 1929 e.V.
mit 3x Viersche Helau!
Dr.G.Weinforth
(Ehrenvorsitzende)
Das war einfach eine supergeile Session.
Danach sah es zunächst nicht aus.
Denken wir an das Sommerfest mit der obligatorischen Taufe. Die jungen Taufpaten hatten sich bestens vorbereitet, doch unser Täufling, der Mühlenteich erfahrene Exprinz Dirk, konnte als Alleinunterhalter auch nicht mehr für großes Kino sorgen.
Ein neuer Wirt, in unserem Falle Wirtin, das lief problemlos, damit waren wir eine Sorge los.
Unsere Gardetour war gut organisiert, dennoch lief nicht alles nach Plan: Keine gemeinsame An- und Abreise, dann war auch das gebuchte Schiff nicht da, doch die improvisierte Kneipe am Rheinufer und später in einem Biergarten ließen die Zeit bis zum Abmarsch auf den Pützchens Markt schnell verstreichen. Und dann ging es mit dem Taxi zum Pützchens Markt in eine wogende Menschenmasse. Eine kilometerlange Straße zu beiden Seiten mit Buden bestückt, vor allen Dingen Fressbuden. Da hatte mancher Anwohner seinen Vorgarten in ein Bistro, eine Kneipe oder Cafe verwandelt. Wir wurden geschoben, Orientierung zum Zielort “Bayerisches Bierzelt” war kaum möglich. Schließlich wurden wir dort angeschwemmt und konnten gerade noch den riesigen Fahrgeschäften entgehen, die eine kreischende Menschenmasse in die Höhe schleuderten, die nach einigen Salti von johlenden Nachfolgern gefeiert wurde.
Wer wie wir diesen Anmarsch erfolgreich überstanden hatte, wurde ins bayerische Bierzelt geflutet – Oktoberfeststimmung, das Zelt zum Bersten gefüllt, Stimmungsmusik ohne Ende, wir fanden unseren reservierten Tisch, bayerisches Vesperbrot und eine Maß nach der anderen, alles ganz zünftig: Oans, zwoa, gsuffa…O’zapft is…Das Rote Pferd… Da simmer dabei…Bayerischer Defiliermarsch… Und dann das Rückzugsgefecht durch die wogende Menschenmasse, Taxi zum Hotel, Ausklang in einer Kneipe, um das “Wahnsinn – Hölle, Hölle, Hölle” aus den Ohren zu schütteln.
Am anderen Morgen die Rückfahrt, getrennt wie die Hinfahrt oder noch ein bisschen getrennter.
Im November das erste Highlight der Session: Der Sessionsauftakt am 11.11. auf dem Sparkassenvorplatz mit kleinem Programm und der Vorstellung des designierten Prinzenpaares Edi I. und Dani II. von der jubilierenden Gesellschaft FKV mit einer Begleitung aus dem engeren Freundeskreis, ein Vorgeschmack auf die spätere Proklamation, der ein Prinzenempfang in unserem Hauptquartier Kaisermühle vorangegangen war. Und alles unter dem Motto:
Viersche – ne jecke Rummelplatz.
Seit vielen Jahren hatten wir nicht mehr eine so schwungvolle, begeisternde Proklamation erlebt, was hauptsächlich dem einfallsreichen, witzigen und humorvollen Prinzen zuzuschreiben war. Er wollte mit seiner Dani und den ihn begleitenden Freunden mit allen Jecken feiern, sein Fest der Freude sollte sich durch die ganze Session hindurchziehen – was ihm auch gelang. Unsere Tänzer wurden da einfach mitgerissen und ihre Darbietung neuer Tänze begeisterte das Publikum. Das Startzeichen war gegeben und von nun an begleitete die Garde das Prinzenpaar mit Begeisterung durch die Session.
Nach dem wohl gelungenen Nussknackerfest starteten wir bei den Jrön-Wette Jonges in den Saalkarneval. Ein letztes Mal fand die Wagenabnahme bei Mercedes statt. Hier zeichnete sich schon ab mit welch witzigen und guten Einfällen Prinz Edi I. uns durch die Session führen würde. Er schlug den Niederlassungsleiter zum Ritter und wies darauf hin, dass in seiner Familie der Fortschritt, was Elektromotoren anbetrifft, schon vor Jahrzehnten begonnen hatte. (Fahrgeschäft – Selbstfahrer).
Auf jeder Veranstaltung ein humorvoller Einfall, das machte Spaß und weckte das Verlangen nach mehr.
Doch es gab auch traurige Momente, wie das so im Leben ist. Unser langjähriger Wirt in der Kaisermühle und Ehrensenator Andreas van Loon lud uns zu seinem 49. Geburtstag ein, weil er ob seiner schweren Krankheit fürchten musste, den 50. nicht mehr zu erleben. In all den Jahren in unserem Gardehauptquartier war eine freundschaftliche Beziehung entstanden: Ausgezeichnete Bewirtung und großes Verständnis für unsere Eskapaden. Alle waren sich darin einig: So einen Wirt wird es nie mehr geben.
Es sei auch erwähnt, dass der Geschäftsführende Senat Andreas van Loon anlässlich des Tulpensonntagszuges einlud, in der Kugel des Senatswagens mitzufahren, was er sichtlich genoss. Erwähnen wir noch einige Episoden am Rande. Das Brempter Biwak wurde durch eine Stippvisite auf deren Herrensitzung ersetzt, was wir auf dem Weg nach Brüggen “genossen”. Was uns da geboten wurde, waren Kostbarkeiten der ganz besonderen Art und ließ manchem Gardisten den Mund offen stehen – noch weit nach der Veranstaltung.
Nach Brüggen – ein leider schlecht besuchtes Biwak – hatte der Ehrenvorsitzende zu einem Umtrunk und Absacker nach dem ereignisreichen Tag in sein Haus geladen. Interessante Gespräche in lockerer Atmosphäre ließen den Wunsch nach Wiederholung – vielleicht an einen anderen Ort – aufkommen.
Der Sturm aufs Stadthaus war für uns auch eine neue Erfahrung, verteidigte doch die charmante neue Bürgermeisterin Sabine Anemüller ihr Beamtensilo mit großer Leidenschaft und starker Unterstützung der Möhnen, um sich schließlich doch traditionsgemäß der Narrenschar zu ergeben.
Unser Offiziers- und Kasinoabend am Freitag vor Karneval im Gardequartier mit der anschließenden Prinzengarde Gala, an der auch viele Senatoren teilnahmen, war wieder einmal ein Höhepunkt in unserem Vereinsleben, weil jeder Gardist auf seine Weise vollen Einsatz zeigte. Tolle Einfälle und manches schlummernde Talent trugen zum Gelingen bei.
Unser Tulpensonntagszug konnte im Gegensatz zu vielen anderen Umzügen sogar bei schönem Wetter stattfinden, wurde ein voller Erfolg, wächst in jedem Jahr und die After Zug Party ist inzwischen der Hit geworden, war natürlich wieder einmal völlig ausverkauft.
Wie immer ließen wir – wenn auch am Rosenmontag und Veilchendienstag noch einige Verpflichtungen anstanden – die Session mit unserem Familienfest im Gardequartier ausklingen. Und da waren wir uns alle einig, noch vor dem Aschermittwoch und dem Fischessen, eine grandiose, wenn auch kurze, Session erlebt zu haben. Da freut man sich naturgemäß schon auf die Nächste.
Es lebe die Prinzengarde der Narrenherrlichkeit Viersen!
Viersche Helau!