Am vergangenen Samstag machte sich eine bunte Reisegruppe auf den Weg zu ihrer diesjährigen Gardetour. Ziel war diesmal Utrecht – und damit eine Stadt, die vor allem mit Grachten, historischen Gebäuden und niederländischer Gastfreundschaft aufwartete.
Nach der vielversprechenden Anreise mit dem Bus und dem Empfang durch unseren Wahlholländer Eric machten wir uns auf den Weg zur ersten Kontaktaufnahme mit der niederländischen Gastronomie.
Den Auftakt bildete eine ausgedehnte Bootstour durch Utrecht. Neben beeindruckenden Geschichten zur historischen Kanalschifffahrt unseres Kapitäns durfte natürlich auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen. Bei Rosé und Pizza ließ es sich hervorragend aushalten – die Tour soll schließlich auch Spaß machen.
Im Anschluss wurden die Zimmer bezogen und kurz durchgeschnauft, bevor es zum gemeinsamen Abendessen ging.
Danach hieß es: Zeit zur freien Verfügung! Die Gardisten zeigten einmal mehr, dass sie sich auch außerhalb von Viersen hervorragend zurechtfinden. Bei der anschließenden Kneipentour standen uns offenbar alle Türen – und teilweise auch die Seiteneingänge – der Stadt offen. Utrecht wurde bis in die Nacht hinein ausgiebig erkundet und die ein oder andere prominente Bekanntschaft geschlossen.
Nach einer entsprechend mehr oder weniger erholsamen Nacht startete der Sonntag mit einem betont ruhigen Frühstück. Fast alle Teilnehmer schafften es pünktlich zum Treffpunkt vor dem Hotel.
Anschließend stand noch das Highlight der Tour auf dem Programm: die Besichtigung des Utrechter Doms. Bis in den Dom schafften wir es nicht, aber auch der Keller bot uns interessante Einblicke in die Geschichte des zweigeteilten Monuments.
Zum Mittagessen gab es niederländische Spezialitäten – natürlich frittiert. Damit war auch kulinarisch noch einmal alles geboten, was eine ordentliche Gardetour ausmacht. Den anschließenden Weg zurück zum Bus verband der Großteil der Truppe mit einem kleinen Verdauungsspaziergang.
Die anschließende Rückfahrt – Gott sei Dank mit gut gefülltem Magen – nutzten einige Gardisten ausgiebig, um den fehlenden Schlaf der vergangenen Nacht nachzuholen. Damit allerdings auch wirklich niemand zu früh in Viersen ankam, hatte unser Fahrer vorausschauend geplant: jeder holländische Kreisverkehr wurde mindestens einmal durchfahren.
Ein besonderer Dank geht an die Organisatoren Henrik und Frederik. Ihre akribische Planung, die detaillierte Auswahl der Ziele sowie die erstklassigen Tischreservierungen sorgten dafür, dass keine Sekunde in Utrecht ungenutzt blieb.








